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Wurmhof Thaller

Bio Waldstaudenroggen - ganzes Korn

Bio Waldstaudenroggen - ganzes Korn

Normaler Preis €4,20 EUR
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Bio Waldstaudenroggen ganzes Getreide im Papiersackerl. Hergestellt im Waldviertel am Wurmhof Thaller.


Bio-Kontrollstelle: AT-BIO-902
Ökoherkunft: Österreich-Landwirtschaft

Bitte trocken lagern.

Lieferzeit: 3 - 5 Werktage

Herstellungsland

Österreich

Produzent

Wurmhof Thaller

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Customer Reviews

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J
John Smith
Waldstaudenroggen ausgezeichnet

Sehr aromatisch, ausgezeichnet. Werde wieder kaufen

Vielen Dank für die Bewertung, das freut uns sehr!

Waldstaudenroggen ist auch bekannt als Johannisroggen, Waldstaudekorn oder Urroggen. Es ist eine alte Getreidesorte die zur Pflanzart Roggen gehört.

  • Brot und Backwaren:
    Waldstaudenroggenbrot hat einen feinwürzigen Geschmack und ist besonders saftig und dunkel. Es eignet sich hervorragend für herzhafte Beläge wie Käse oder Aufschnitt. Waldstaudenroggen kann auch in Brötchen, Baguettes oder anderen Backwaren verarbeitet werden.

  • Mehl und Teigwaren:
    Aus den Körnern kann Waldstaudenroggenmehl gemahlen werden, welches für verschiedene Teigwaren wie Nudeln, Pfannkuchen oder Knödel verwendet werden kann.

  • Getreidebrei und Müsli:
    Ähnlich wie Haferflocken können Waldstaudenroggenflocken zu einem nahrhaften Frühstücksbrei oder in Müsli verwendet werden.

  • Bier und Spirituosen:
    In einigen Regionen wird Waldstaudenroggen zur Herstellung von Bier verwendet. Es verleiht dem Bier einen besonderen Geschmack.
    Waldstaudenroggen wird auch für die Whisky-Herstellung genutzt.

  • Tierfutter:
    Waldstaudenroggen dient als Futter für Nutztiere wie Rinder, Schafe oder Pferde.

  • Dekoration und Handwerk:
    Die langen Halme des Waldstaudenroggens eignen sich gut für Dekorationszwecke. Sie können in Sträußen oder Kränzen verwendet werden.
    In der Floristik werden die Ähren oft für Trockenblumenarrangements genutzt.

  • Beschreibung:

    • Waldstaudenroggen ist eine aus dem vorderen Orient stammende Getreideart, welche ca. 7000 Jahre alt ist.

    • Waldstaudenroggen ist das Pendant zum Lichtkornroggen. Er ist sogar noch dunkler als herkömmlicher Roggen.

    • Um den 24. Juni, den Johannistag wird Waldstaudenroggen ausgesät. Im Aussaatjahr bringt dieser keinen Ernteertrag und wird als Viehfutter gemäht. Anschließend treibt er neu aus und im Sommer des nächsten Jahres kann er geerntet werden. Waldstaudenroggen ist ein sogenannter Zwei-Jahres-Roggen.

    • Er erreicht eine stattliche Höhe von bis zu zwei Meter und ist dadurch gut vor Pilzen und Krankheitserregern geschützt. Daraus folgt ein völliger Verzicht von Pflanzenschutzmitteln. Die starken Tiefwurzeln bereiten den Boden im weiteren Folgejahr gut für Bodenfrüchte (z. B. Kartoffeln) vor.

    • Die Ernteerträge des Waldstaudenroggens sind sehr gering (um ca. 50 % weniger als herkömmliche Roggensorten) und ist dadurch uninteressant, um ihn im großen Stil zu kultivieren. Vielmehr hat er eine Nische gefunden, welche von vielen Roggenbrotliebhabern sehr geschätzt wird.

    • Waldstaudenroggen ist extrem widerstandsfähig und anspruchslos. Er hält Temperaturen bis zu – 25 °C stand.

    • Waldstaudenroggen ist eine überjährige Form des Roggens. Das bedeutet, dass das junge Getreidegras im Herbst beweidet oder gemäht wird und erst im Folgejahr als Korn geerntet wird.

    • Er wird auch als „Urroggen“ oder „Urkorn“ bezeichnet, da er zu den sehr alten Kulturgetreidesorten zählt.

    • Waldstaudenroggen ist eine typische Pflanze der Brandrodungskultur.

    • In der Niederwaldnutzung war der Waldstaudenroggen eine beliebte Zwischenfrucht für bis zu fünf Jahre, nachdem der Bestand auf den Stock gesetzt war.
  • Geschmack:

    • Brot aus Waldstaudenroggen hat einen angenehm milden Geschmack und ist im Vergleich zu herkömmlichem Roggenbrot heller und gelblicher.

    • Die kleinen Körner (so groß wie Reiskörner) brillieren mit ihrem intensiven, herb-erdigen Geschmack. Der hohe Nährstoffgehalt, besonders der Gehalt an Ballaststoffen und Proteinen, macht ihn besonders gut verdaulich.

    • In Sauerteigbroten kann er seinen Geschmack am besten entfalten. Ein Waldstaudenroggensauerteigbrot ist besonders gut verdaulich und bekömmlich. Sie bleiben besonders lange frisch und saftig.

    • Erwähnenswert ist auch, dass Walstaudenroggenmehl einen hervorragenden Lebkuchen auf den Tisch zaubern lässt.
  • Brotbacken:
    Zum Backen eignet sich Waldstaudenroggen hervorragend für lockere und leichte Brote mit einem angenehm milden Geschmack. Im Vergleich zu herkömmlichen Roggenbroten sind die mit Waldstaudenroggen gebackenen Brote deutlich heller und gelblicher.